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Über die Firma

Bei uns erhalten Sie eigenentwickelte Datenstände für Ihr Motorsteuergerät, also keine Tuningfiles „von der Stange“.

Unsere Erfahrung ist sehr gross im Bereich der VAG- Diesel. Für alle TDI’s können wir ausgereifte Tuningvarianten bieten.

Durch das ständige Weiterentwickeln der Methoden und der Programmier – Technik erhalten Sie bei LADE-DRUCK Performance immer eine auf Ihr Fahrzeug
angepasste aktuelle Motorsoftware.

Für Benzinfahrzeuge sind auch Leistungssteigerungen möglich, bei diesen greifen wir auf die jahrelange Erfahrung von Partnerunternehmen zurück.

Über Chiptuning und Ecotuning

Über das Thema Chiptuning kann man stundenlang philosophieren. Öfters tauchen dabei Fragen auf, die ich hier beantworten möchte.

Ist die Leistungssteigerung schädlich für meinen Motor? Welche Laufleistung darf das Auto haben?

Diese Frage ist lässt sich nicht einhundert Prozent eindeutig klären. Ich kann Ihnen aber hierbei meine langjährige Erfahrung und die mehrerer Kunden
und Freunde wiedergeben. Speziell beim Dieseltuning kann man sagen, dass der Ladedruck und die Einspritzmenge angehoben werden.Höherer Ladedruck
bedeutet eine höhere Belastung des Turboladers und mit der höheren Einspritzmenge steigt im Vollastbereich die Abgastemperatur.Allerdings muss man hier
sagen, dass die modernen Diesel- Motoren zahlreiche Schutzmechanismen besitzen, damit diese nicht über ihre thermischen Grenzen betrieben werden.
Darunter zu finden sind Leistungsbegrenzer für Abgastemperatur, Kühlmitteltemperatur, Öltemperatur, Ladelufttemperatur. Eine direkte Beschädigung des Motors
bzw. der Einzelkomponenten ist daher nicht zu erwarten. Man kann also das Fahrzeug „vollgasfest“ betreiben. Ein vorzeitiger Verschleiß des Turboladers ist
zu erwarten,jedoch kann man hier von einem geringen Faktor ausgehen.

Wichtig ist natürlich, dass man die Grundregeln einhält, welche auch bei Serienleistung zutreffen. Das heisst: Warmfahren, Kaltfahren und regelmäßiger Ölwechsel.

Das größere Problem der heutigen Motoren sind eher die Nebenaggregate wie zum Beispiel die Abgasrückführung oder die Drallklappen. Diese Vorrichtungen dienen
meist nur der Einhaltung von Umweltnormen. Genauso gilt das für den Dieselpartikelfilter. Bereits ab einer Laufleistung von 200.000 km machen diese Komponenten Probleme,
da meist eine Verkokung oder dergleichen vorliegt. Ansonsten kann man den Motoren auch bei einer hohen Laufleistung eine Leistungssteigerung zutrauen.
Selbst deutlich über 300.000 km machen selten Probleme.

Firmen, welche Leistungssteigerungen ab 100.000 km ablehnen, machen dies nur aus einem Grund. Sie können keine Garantie bei Ihrem Partner wie zum Beispiel
NSA abschliessen. Aus dem technischen Blickwinkel spricht hier nichts dagegen, technische Pflege vorausgesetzt.

Wie verhält es sich bei Dieselfahrzeugen mit dem Partikelfilter?

Die Funktion des Russpartikelfilters wird vom Motorsteuergerät überwacht. Ist ein Dieselpartikelfilter mit Russ gefüllt, wird ein Reinigungsprozess gestartet. Dieser Prozess
ist notwendig, weil die Russpartikel erst bei einer bestimmten Betriebstemperatur des Filters oxidiert werden können. Diese Betriebstemperatur wird im Teillastbereich
z.B. bei Stadtfahrten nicht erreicht. Das Motorsteuergerät überwacht durch den Abgasgegendruck den Beladungszustand des Dieselpartikelfilters. Ist der Filter entsprechend gefüllt,
wird die Temperatur des Abgases künstlich erhöht. Dies geschieht durch Nacheinspritzung sowie durch Drosseln der zugeführten Frischluftmasse. Das Abgas wird heißer
und der Filter entleert sich durch Oxidation.

Damit dieser Reinigungsprozess nicht allzu oft stattfindet, wird aus Erfahrung die Mehrleistung auf etwa 35- 50 PS begrenzt (je nach Zylinderanzahl).. Höhere Leistungen
würden den Partikelfilter zu oft zusetzen. Der höhere Abgasgegendruck würde so den Turbolader mehr belasten und ein höherer Kraftstoffeintrag in das Motoröl wäre zu erwarten.

Kann die Leistungssteigerung bei der Inspektion oder bei dem TÜV entdeckt werden?

Die in der Motorsoftware enthaltenen Diagnosefunktionen werden nicht beeinträchtigt. Auch werden keine Fehlercodes hinterlegt, welche direkt mit der Leistungssteigerung zusammenhängen.

Was bringt sogenanntes ECOTUNING?

Seit einigen Jahren ist das Einsparen von Kraftstoff populär geworden. Die einzelnen Tuningfirmen versprechen bis zu 20 % Einsparung. Jedoch muss gesagt werden,
dass fast kein Tuner „echtes“ Ecotuning anbietet. In den Kennfeldern werden meistens keine Änderungen an den Stellen vorgenommen, die genau diese Einsparungen bringen.
Die Tuner sagen, dann dass man ja nun einen Gang höher fahren kann usw… Dies ist in meinen Augen eine leere Versprechung, da Kunden, welche auf den Verbrauch achten,
schon immer im höchstmöglichen Gang fahren. Ist es nun möglich, den Verbrauch zu senken?

Ja! Allerdings muss dazu gerade im Teillast- Bereich die Verbrennung geändert werden. Durch jahrelange Erfahrung ist es möglich, den Verbrauch je nach Hubraum um etwa 0,5 bis 1l
zu senken. Bei Entfernung des Partikelfilters sind noch zusätzlich 0,5 – 1l weniger möglich auf 100km.. Ein 3.0 TDI verbraucht so nach einer konsequenten Modifizierung bis
zu 2l weniger.. In der Stadt und im Überland- / Autobahnbetrieb!

Wie ist das möglich?

Die heutigen strengen Euro- Normen verlangen sehr niedrige Stickstoff- Oxid- Werte ( NOx). Die kann der Hersteller nur erreichen, wenn besonders im Teillastbereich die Verbrennung
zugunsten der Umwelt „eingestellt“ ist. Auch ist die Abgasrückführung nur zur Senkung der NOx- Werte da. Weitere Instrumente ist die Verstellung des Einspritzzeitpunktes auf „spät“.
Der Motor läuft daher nicht an dem „Thermodynamischen Optimalpunkt“. Mit der Softwaremodifikation kann ich dies Ändern. Der Kraftstoff wird besser ausgenutzt, der Motor verbraucht weniger.